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    Onkologie

Die Inzidenz bei Hunden an Krebs zu erkranken liegt bei mehr als 50%, wenn sie älter als 10 Jahre sind. Bisher wurden nur zwei sogennate "small molecule" Medikamente zur spezifischen Behandlung von Krebs bei Hunden zugelassen. Für Katzen sind derzeit noch keine Medikamente auf dem Markt verfügbar. Die häufigste Form von Krebs bei Hunden und Katzen ist das multizentrische Lymphom, das sich meist in Lymphknoten, Milz und Leber manifestiert. Die Häufigkeit des malignen Lymphoms beim Hund liegt bei 85% mit einer Sterblichkeitsrate zwischen 14% und 27%. Die Inzidenz von Krebserkrankungen wird in Zukunft zunehmen, da die Haustiere stetig älter werden und damit steigt auch ihr Risiko an Krebs zu erkranken. Da Hunde an ähnlichen Krebserkrankungen wie Menschen leiden, können klinische Erfolge beim Menschen für die Entwicklung von Tierarzneimitteln implementiert werden. Experimentelle und klinische Studien haben eine Reihe von relevanten biologischen Molekülen identifiziert, die an der Entwicklung und Fortschreiten der Krebserkrankung beteiligt sind. Diese Moleküle eignen sich zur Behandlung mit Antikörper-basierende Therapien. Gute Wirksamkeit, Sicherheit und profunde kommerzielle Erfolge konnten bereits beim Menschen mit monoklonalen Antikörpern erfolgreich nachgewiesen werden. Unsere innovative VLP-Impfstofftechnologie eignet sich hervorragend um diese Erkrankungen erforgreich und nachhaltig zu behandeln. HypoPets Projekte zur Entwicklung der Krebsimpfstoffe HP011 und HP012 befinden sich derzeit in der Frühphase der Lead Optimization.