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    Kognitive Disfunktion

Die kognitive Dysfunktion bei Hunden (CCD, engl. canine cognitive dysfunction) ist eine Erkrankung des Nervensystems, die durch pathologische Veränderungen im Gehirn gekennzeichnet ist. Die geistige Funktion ist aufgrund der Erkrankung beeinträchtigt und führt zu Gedächtnisverlust und Einschränkungen motorischer Funktionen und erlernter Verhaltensweisen. Die Verhaltensveränderungen des Hundes wirken sich als sehr störend auf die Beziehung zwischen Tier und Besitzer aus. Im Speziellem gehören dazu die Desorientierung und Verwirrtheit, Angst und Unruhe, extreme Reizbarkeit, vermindertes Verlangen zum Spielen, Missachtung von Haus- und Umgangsformen, Mangel an Selbstpflege, Stuhl- und Harninkontinenz und Veränderungen im Schlafzyklus. Bei 50% der Hunde über 11 Jahren treten klinische Anzeichen von CCD auf. Im Alter von 15 Jahren weisen ca. 70% der Hunde mindestens eines der aufgezählten Verhaltensweisen auf. Wie auch bei der Alzheimer-Krankheit beim Menschen wurde gezeigt, dass mehrere biologische Moleküle im Gehirn zur altersbedingten CCD beitragen. Diese Moleküle eignen sich zur Behandlung von CCD mittels Antikörper-basierenden Therapien. In einer kürzlich durchgeführten humanen Studie konnte eine gesundheitliche Verbesserung für Alzheimer-Patienten, die mit einem monoklonalen Antikörper behandelt wurden, nachgewiesen werden. Unsere innovative VLP-Impfstofftechnologie eigent sich hervorragend um CCD erforgreich und nachhaltig zu behandeln. HypoPet entwickelt derzeit den Impfstoff HP010 zur Behandlung von CCD. Die Phase der Lead Optimization des Impfstoffs wurde bereits abgeschlossen.